Er trägt den Namen “Orakel von Omaha“, Warren Buffett ist ein Investor und einer der reichsten und angesehensten Unternehmer der Welt. Warren Buffett ist der CEO von Berkshire Hathaway. Er leitet dieses Investmentunternehmen zusammen mit Charlie Munger, den Vice President der Firma. Nach den Grundsätzen von Benjamin Graham, hat er ein Multimilliarden-Dollar-Vermögen aufgebaut. Warren häufte es vor allem durch die Investition in Aktien und Kauf von Unternehmen durch Berkshire Hathaway an. Die Aktionäre, die im Jahr 1965 10.000 US-Dollar in das Unternehmen investierten, besitzen heute ein Vermögen von mehr als 50 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2006 gab Buffett bekannt, dass er einen Teil seines Vermögens an die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung (31 Milliarden US-Dollar) und vier weitere Wohltätigkeitsorganisationen (6 Milliarden US-Dollar) spenden möchte. Einige der Wohltätigkeitsorganisationen werden von Mitgliedern seiner Familie geführt. Nach seinem Tode soll ungefähr 99 % seines Vermögens in wohltätige Zwecke fließen.

Persönliches Profil

Warren Buffett wurde am 30. August 1930 in Omaha, Nebraska geboren. 1950 machte Buffett seinen Bachelor an der University of Nebraska. Nach dem er das Buch „Intelligent Investieren* von Benjamin Graham gelesen hatte, wollte er unbedingt unter Benjamin studieren. Im Jahre 1951 absolvierte Warren erfolgreich seinen Master an der Columbia University.

Nach seinem Studium an der Columbia kehrte Warren Buffett nach Omaha zurück und arbeite in der Investmentfirma seines Vaters. Während dieser Zeit entwickelte sich zwischen Buffett und Graham eine enge Beziehung. Durch diese enge Bindung der beiden, bot Graham ihm einen Job als Analyst in seiner Firma in New York an. Warren Buffett arbeitete von 1954 bis 1956 für die Graham-Newman Corporation. Dies waren sehr lehrreiche Jahre für Buffett und bildete die Grundlage für seinen späteren Erfolg.

Im Alter von 25 Jahren kehrte er abermals nach Omaha zurück und gründete seine eigene Investmentpartnerschaft. Das Startkapital von 100.000 US-Dollar stammte von Familienangehörigen und Freunden sowie aus seinen eigenen Ersparnissen. Er führte die Partnerschaft von 1956 bis 1969. Bis zur der Auflösung der Partnerschaft hatte W. Buffett das angelegte Kapital verdreißigfacht. 1965 kaufte er die unrentable Textilfirma Berkshire Hathaway und baute sie zu einem der erfolgreichsten Investmentgesellschaften der Welt aus. Dies tat W. Buffett, indem er dem Textilgeschäft langsam die „Flüssigen Mittel“ entnahm und sie in gute Unternehmen investierte.

Nach dem Börsencrash von 1973/74 hatte Warren Buffett die Möglichkeit, Unternehmen zu günstigen Preisen zu kaufen. Buffett ging auf Einkaufstour und tätigte Investitionen wie zum Beispiel in die Washington Post. Nach der Finanzkirse 2008 wurden Buffett wieder Unternehmen zu günstigen Preisen von Mr. Market angeboten. So kaufte er unter anderem den US-Eisenbahn-Konzern Burlington Northern Santa Fe für 44 Milliarden US-Dollar und den Industriekonzern Precision Castparts für 37 Milliarden US-Dollar. Der Rest ist Geschichte, die noch nicht zu Ende ist.

Investmentphilosophie

Warren Buffett setzt sein Augenmerk auf individuelle Unternehmen und lässt die makroökonomischen Faktoren außeracht. Vor allem potenzielle Kandidaten sollten einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil besitzen wie zum Beispiel starke Marken (Coca Cola) oder Patente (Bayer). Nur Unternehmen mit einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil können auf lange Sicht überdurchschnittliche Rendite erzielen.

Nach Buffetts Vorstellungen besteht kein Unterschied zwischen dem Kauf eines ganzen Unternehmens oder den Kauf von Unternehmensanteilen. Er beurteilt den Erfolg einer Investition auf der Grundlage operativer Ergebnisse, die ein Unternehmen in einem Zeitraum von mehreren Jahren aufweist. Auf lange Sicht wird der Aktienkurs eines Unternehmens den operativen Entwicklungen folgen. Ob der Aktienkurs nach einer Woche, nach einem Monat oder einem Jahr steigt, ist für Warren Buffett nicht relevant.

Im Allgemeinen gilt für Buffett, dass er seine Anteile sehr lange hält. Seine aktuellen Beteiligungen an Coca Cola kaufte er 1987 und die Washington Post Aktien kaufte er bereits im Jahr 1964.

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